Produkttests

Wir testen regelmäßig Software und veröffentlichen hier unsere Ergebnisse.

Videolernkurse

Bei uns finden Sie Videolernkurse zu Poser, Vue, Particleillusion etc.

News

Wir berichten regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Netz.

Shop

In unserem Shop bieten wir Lernkurse und Fanartikel an.

Autor Archiv

Particleillusion – Der Herr der Pixels

Geschrieben von Stintfang am in Produkttest

Explosionen, taktische Displays, Motiongraphics. Dies sind nur drei Anwendungen, die man auf einfache Weise mit "Particleillusion" aus dem Hause Wondertouch realisieren kann. Immer dann, wenn es im Film krachen soll, oder man glitzernden Elfenstaub simulieren will lässt sich dies mit dem Programm bewerkstelligen ohne dass man gleich zeitaufwändige Berechnungen mit 3D-Programmen durchführen muss.

Das Konzept von "Particleillusion" beruht auf dem Einsatz von zweidimensionalen, grafischen Elementen,  die mithilfe der OpenGL-Grafikkarte auf einen Hintergrund aufgerechnet werden können. Entweder man rendert die so entstehenden Animationen auf einen neutralen Hintergrund und fügt diese später per Aftereffects o.Ä.  in ein Video ein, oder man legt gleich zu Beginn ein Bild oder eine Hintergrundanimation fest, die für die Berechnung herangezogen wird.

Der Bildschirm von "Particleillusion" besteht aus mehreren Teilbereichen: Den grössten Raum nimmt dabei normalerweise die Hauptbühne in der Mitte ein. Hier legt man die Emitter ab, die später die Partikel abstrahlen sollen. Ebenfalls in der Hauptbühne können Blocker und Masken platziert werden um den Partikelstrom umzulenken oder auszublenden. Rechts von der Hauptbühne befindet sich normalerweise die Bibliothek mit verschiedenen Emittern, die man in einem kleinen Vorschaufenster im oberen Bereich austesten kann. Die Bibliothek der Emitter wird ständig erweitert. Wondertouch veröffentlicht jeden Monat auf der Website eine neue Ergänzungsbibliothek, die das Programm auf Wunsch herunterlädt und selbstständig in das richtige Verzeichnis sortiert. So stehen Monat für Monat neue Effekte zur Verfügung, die man auf der Bühne platzieren kann und natürlich auch als Anregung für eigene Emitterkreationen dienen sollen.

Inzwischen hat Wondertouch auch eine Kollektion von professionellen Emittern im Shop, die neue, wesentliche aufwändigere Effekte zulassen. Auch diese Bibliotheken werden im Update-Check angezeigt sodass man immer auf dem Laufenden ist wenn neue Ergänzungen erhältlich sind. Auch das Update des Programmes selbst kann hiermit durchgeführt werden.

Unterhalb der Bühne befindet sich eine Zeitleiste, in der man der man den zeitlichen Ablauf der Emitter einstellen kann. Mithilfe von Linien im Zeitstrahl lassen sich so die Parameter für Grösse, Intensität oder anderen Faktoren bestimmter Emitter manipulieren. Verändert man zum Beispiel die Grösse eines Emitters über die Länge der Animation kann man eine scheinbare dreidimensionale Bewegung simulieren. Durch geschicktes Setzen von Keyframes kann man "Flackereffekte" erzielen oder Emitter ausblenden. Quasi jeder Parameter ist über die Zeitleiste mithilfe von Keyframes animierbar.

Am linken Bildrand befindet sich die Liste der eingesetzten Emitter. Klappt man die Baumstruktur eines Emitters aus, erhält man Zugriff auf alle Elemente, die das Aussehen des Effektes bestimmen. Hier lassen sich nun die Parameter wahlweise über ein separates Fenster oder die zugehörige Linie in der Zeitleiste des Effektes einstellen. Natürlich kann man mehrere Emitter auf der Bühne platzieren, die entweder nacheinander oder gleichzeitig ablaufen, je nachdem, an welcher Stelle der Zeitleiste man den Emitter auf die Bühne gezogen hat. Über ein kleines Fenster am linken Bildrand bestimmt man ausserdem, ob die Emitter auf derselben Ebene arbeiten oder ob sie in verschiedenen Layern angeordnet werden sollen.

Dies hat den Vorteil, dass eine Ebene die nächste maskieren kann. Man stelle sich als Emitter Firmenlogos oder Wörter vor, durch die ein Flimmereffekt hindurchscheinen soll. Damit sind hervorragende Titeleffekte möglich. Je nach Einstellung der Maske können die Effekte innerhalb der Ebene oder ausserhalb wirken. Stellen Sie sich den Transportereffekt aus "Raumschiff Enterprise" vor, bei dem die Körperform der Schauspieler vom Transportereffekt überlagert wird. Andersherum könnte man damit auch Objekte oder Menschen scheinbar zum brennen bringen. All diese Effekte sind durch die geschickte Verwendungen von Masken und den richtigen Einstellungen der Emitter möglich.

Die Zahl der mitgelieferten, beziehungsweise downloadbaren Emitter is beeindruckend. Von Feuerwerken über Rauchbomben bis hin zu Titeleffekten wird vieles mitgeliefert. Sogar Superemitter sind möglich. Das sind Emitter, die ihrerseits wieder neue Emitter produzieren. Eine Explosion, bei der die einzelnen Feuerzungen wieder neue Explosionen erzeugen, ermöglichen wirklich gigantische visuelle Effekte.

Normalerweise beginnt das Leben eines Emitters als ein zentraler Punkt. Doch es gibt auch sogenannte Flächenemitter. Ein solcher Emitter erzeugt innerhalb eines Rahmens, dessen Grösse man auf der Bühne selbst bestimmen kann, eine grosse Anzahl von Objekten. Besonders für bewegte Hintergründe für Titel sind solche Partikel sehr gut geeignet.

Doch nicht immer muss ein Emitter nur einen reinen Farbeffekt produzieren. Es ist es zum Beispiel möglich mithilfe eines Flächenemitters ein Hintergrundbild zu filtern. So lassen sich Wassereffekte erzielen, oder Hitzeflimmern, oder aber auch nur grafische Effekte realisieren.

Was das Arbeiten mit "Particleillusion" so angenehm macht ist die Tatsache, dass alle Effekte in Echtzeit zur Verfügung stehen. Man besitzt einerseits das Vorschaufenster, in dem man mit dem aktuell ausgewählten Emitter herumfahren kann um die Eigenschaften zu erkunden. Andererseits braucht man einen Emitter nur auf der Bühne zu platzieren und den Abspielknopf zu drücken und schon sieht man die spätere Animation in Echtzeit und kann sämtliche Anpassungen vornehmen ohne langwierige Vorberechnungen durchführen zu müssen. Dies wäre nötig würde man ein echtes 3D-Programm wie Maya, Cinema4D oder Ähnliches für Partikelanimation einsetzen.

Natürlich ist "Particleillusion" nur ein zweidimensionales Programm. Man kann nicht um die Partikel "herumfahren". 3D-Effekte sind daher nur bedingt möglich. Doch oftmals benötigt man auch keine aufwändige 3D-Animation für bestimmte Effekte.

Es ist beeindruckend wieviel man durch die Kombination von einfachen zweidimensionalen Grafiken bewerkstelligen kann. Jeder Emitter lässt sich durch Keyframes animieren. Meistens ziehen die Emitter dann einen Schweif hinter sich her sodass man so leicht Fluggeschosse und Meteore simulieren kann. Auch Wasserstrahlen lassen sich so realisieren. Wenn das Wasser im Bild auf ein Hindernis stossen soll kann man auch sogenannte "Blocker" auf die Bühne ziehen, die dann die Abstrahlrichtung der Emitter ändern. Auf ähnliche Weise sind Windeffekte zu erzielen. Die Bewegungspfade für die Emitter lassen sich auch durch eine externe Datei steuern. So gibt es beispielsweise ein kostenloses Plugin für Cinema4D (und andere Programme) auf der Website von Wondertouch, das die Position von Lichtquellen auswertet und in eine Bewegungsspur für "Particleillusion" umwandelt. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel brennende, sich bewegende Raumschiffe simulieren bei denen sich der Partikelemitter mitbewegt. Ein Beispiel dazu finden Sie in unserem Lernkurs von Pixelraster.

Mit "Particleillusion" hat die Firma Wondertouch ein wirklich praktisches Programm entwickelt, das auch überall im Fernsehen eingesetzt wird. Ob die Rakete von "Jimmy Neutron" einen Rauchschweif hinter sich herziehen soll oder ob der Zauberstab einer Fee Funken sprühen soll. Überall dort, wo Bilder mit Partikeleffekten überlagert werden sollen, kommt "Particleillusion" zum Einsatz. TV-Serien wie "The Sarah Connor Chronicles", "Startrek - Enterprise", "24", "Smallville", "Navy CIS" nutzen die Software. Oft wird sie zum Beispiel eingesetzt um taktische Displays auf Computermonitoren zu simulieren. In Actionfilmen wie "Final Destination",  "Sin City" etc. kommen Partikeleffekte zum Einsatz wenn man Schüsse und Explosionen aufwerten will.

Die Software ist im Webshop von www.wondertouch.com in zwei Ausführungen erhältlich: Eine abgespeckte Version "Particleillusion SE" für $99 sowie die normale Version für $399.

Ausserdem gibt es in unseren eigenen Shop www.pixelraster.de einen deutschsprachigen Videolehrgang zu "Particleillusion" zu kaufen.

Hier ein Demovideo, das wir überwiegend mit "Particleillusion" realisiert haben:

Welchen Vue Content kaufen?

Geschrieben von Stintfang am in Produkttest

Bei der Auslieferung von VUE7 bekommt man eine umfangreiche Grundausstattung von Atmosphären, Objekten und Pflanzen mitgeliefert, den sogenannten "Content" (Inhalt). Damit kann man bereits sehr viele Projekte realisieren. Trotzdem wünscht man sich irgendwann weitere Pflanzen oder Objekte. Um dieses Bedürfnis zu befriedigen hat e-onsoftware den Shop Cornucopia3d ins Leben gerufen. Hier kann man aus zahlreichen Rubriken die passenden Ergänzungen für das geplante Projekt erwerben.

Mehr noch - in den verschiedenen Objektbrowsern von Vue werden direkt alle im Store erhältlichen Produkte angezeigt. Ist man dort registriert, und hat dort ein Guthaben aufgeladen, kann direkt aus VUE heraus der Content gekauft und installiert werden. Bequemer geht es kaum noch. Doch welcher Content ist sinnvoll oder empfehlenswert?

Natürlich kann man einfach im Shop stöbern und einzelne Objekte kaufen - doch es gibt auch sinnvolle Pakete, die man sich für VUE zulegen sollte, auch wenn gerade kein konkretes Projekt ansteht.

Empfehlenswert ist es sich Pflanzen zu kaufen, die verschiedene Jahreszeiten oder Themen repräsentieren. Einige Designer haben sich darauf spezialisiert bestimmte Pflanzenpakete und Ökosystem anzubieten, die einen besonders realistischen Eindruck erwecken. Hier eine kleine Übersicht über die interessantesten Designershops bei Cornucopia3D.com:

LINDA DAIREAUX

Zu den meistverkauften Paketen dieser Designerin gehören "Incredibly Lush Grassy Places" mit 44 Vegetations-Dateien, die allesamt Graspflanzen darstellen. Egal, ob man normales Gras, oder ein Kleefeld realisieren will - die Pflanzen besitzen photorealistische Texturen und werten jedes Ökosystem vor der Kamera auf. Man kann verschiedene Pflanzen mischen um eine wilde Wiese darzustellen, oder man nutzt nur eine Pflanzenart um eine Monokultur anzulegen. Beim Gras kann man sich zwischen normal gewachsenen Pflanzen und geschnittenen Rasen entscheiden.

Ein weiteres empfehlenswertes Paket von Linda ist "Incedibly Lush Underbrush". Hier haben wir es mit dem Unterholz zu tun, das aus Farnen, Klee, aber auch jungen Baumsprösslingen besteht. Eine gute Ergänzung um natürliche Begrenzungen an Rasen- oder Baumflächen zu schaffen. Es gibt noch weitere empfehlenswerte Pakete, so zum Beispiel ein Paket namens "Incredible Lush Tropical Paradise", in dem vor Allem Palmen und Farne aus tropischen Regionen zu finden sind. Meistens beinhalten die Pakete auch noch Atmosphären-Setups damit man auch die für die Region typischen Lichtsituationen simulieren kann.

MARTIN FROST

Ein besonders fleissiger Designer von Pflanzen und den dazugehörigen Ökosystemen ist Martin Frost. Er bietet verschiedene Collections an, die sehr beliebt sind. Sein Verkaufsschlager ist sein Efeu (Ivy). Diese niederen Pflanzen kann man besonders gut mit VUE's Ecopainter auf Oberflächen anbringen. Da man in VUE7 inzwischen Pflanzen nicht nur senkrecht, sondern in jedem Winkel zur Oberfläche malen kann ist es ein leichtes nun auch Mauern oder alte Holzkarren mit Rankengewächsen zu bedecken. Auch die anderen Titel aus seiner Landscape-Collection können sich sehen lassen. Besonders schön sind die "Meadows, Roadside und Grassland" Pflanzen mit denen man überzeugende Wildwiesen mit Butterblumen erzeugen kann. Für die Strassenränder stehen beispielsweise Büsche und Brennnesseln zur Verfügung.

TONY MESZARO

Als Letztes sei hier der Shop von Tony Meszaro erwähnt, der mit seiner "Realms Arts"-Serie ebenfalls hochwertige Bundles von Pflanzen und Ökosystemen anbietet. Hervorzuheben sind besonders die tollen Farmland Terrains, in denen man kultivierte Nutzpflanzen und entsprechende Ökosystem-Materialien vorfindet. So ist es endlich möglich Felder und Äcker der modernen Landwirtschaft überzeugend nachzustellen.Die Pakete werden mit einer englischsprachigen Anleitung als pdf-Datei ausgeliefert.

Tony Meszaro bietet darüber hinaus auch noch viele weitere passende Objekte wie Gebäude und Fahrzeuge an.

Welche dieser Bundles man nun kauft ist natürlich Geschmackssache. Doch gerade wenn man bestimmte Projekte realisieren will oder einfach nur Pflanzen für verschiedene Jahreszeiten braucht sollte man sich diese Pakete einmal genauer anschauen. Vielleicht ist ja auch etwas für Sie dabei.

Neuer Content – Nützlich oder Datenmüll?

Geschrieben von Stintfang am in ARTIKEL

Immer dann, wenn man sich neuen Content für sein Lieblingsprogramm kauft, stellt sich die Frage: "Wie installiere ich das?". Häufig jedoch stellt sich noch ein anderes Problem: "Wie werde ich nicht mehr Benötigtes wieder los?". Leider gibt es einige Fälle, in denen Ergänzungen in zahlreichen Unterverzeichnissen verteilt werden. Diese wieder zu identifizieren und manuell zu löschen erweist sich manchmal als undurchführbar.

Wenn man Glück hat wird das Datenpaket in Form einer exe-Datei ausgeliefert, die man nur aufzurufen braucht und die dann sämtliche Dateien in die richtigen Verzeichnisse einordnet.

Häufig werden diese Archive aber auch nur als zip-Datei ausgeliefert, die man zunächst entpacken muss. Danach besitzt man meistens einen Ordner auf der Festplatte, der im besten Fall schon vorsortiert ist. Im Schlimmsten Fall jedoch muss man selbst die darin enthaltenen Einzeldateien in die richtigen Verzeichnisse der 3D-Anwendung einsortieren.

POSER Content - Fluch oder Segen?

Ein Beispiel: Es gibt viele verschiedene Anbieter für POSER Content. Also Figuren, Posen, Materialien etc. Besonders bequem ist es wenn man im Shop von DAZ3D einkauft. Man bekommt eine exe-Datei, die sich als Installationsprogramm entpuppt. Nachdem man die rechtlichen Hinweise bestätigt hat fragt der Installer nur noch nach dem Speicherort der Poser-Software, alles Andere geht dann von selbst. Die 3d-Definitionen gehen in Form von obj-Dateien in einen Ordner namens "Geometries", die Characterfiles gehen nach "Libraries/Characters" und so weiter. Man kann sich also sicher sein, dass Alles am richtigen Platz landet. Wenn man möchte, erzeugt das Programm sogar noch einen De-Installer, damit man die Dateien auch wieder komplett entfernen kann wenn man den Content nicht mehr benötigt.

Vorprogrammiertes Chaos

Anders verhält es sich wenn man in anderen Shops einkauft oder sich möglicherweise im Internet kostenlose Dateien herunterlädt.

Statt eines Installationsprogrammes erhält man meistens eine zip-Datei, in der die Einzeldateien in Form von vorbereiteten Ordnern angelegt sind. Normalerweise braucht man nur einen Ordner namens RUNTIME zu suchen, diesen komplett in das Runtime-Verzeichnis der Poserinstallation zu kopieren oder zu verschieben und alle Dateien landen an der richtigen Stelle. Da man hierbei allerdings keinen Deinstaller mitbekommt ist es sehr schwierig überflüssigen Content wieder loszuwerden.

Was die Sache so schwierig macht ist die Tatsache, dass die Einzeldateien in verschiedenen Unterverzeichnissen landen. Man muss sich schon eingehend mit einer typischen Ordnerstruktur in Poser beschäftigt haben um die Einzeldateien zu identifizieren und von Hand zu löschen. Character-Dateien, Posen, Lichter, Gesichtsausdrücke und Kameras, aber auch die Texturen und Geometrien landen in jeweils eigenen Unterverzeichnissen. Ausserdem neigen die Autoren immer dazu auch noch eigene Verzeichnisse mit dem eigenen Namen anzulegen sodass es jedesmal eine Qual ist anhand nichtssagender Namen auch innerhalb von Poser die einzelnen Dateien zu finden und einzusetzen. Sucht man zum Beispiel ein Kleidungsstück für VICTORIA4 findet man dies möglicherweise in einem Verzeichnis, das den Namen des Herstellers trägt - wer sucht schon danach?

Hier hätte man sich gewünscht, dass die Entwickler von POSER feste Namens- und Ordnerstrukturen vorgeschrieben hätten.

Ein typisches POSER-Verzeichnis hat folgende Struktur (verkürzt dargestellt):

RUNTIME

- Geometries

- Textures

- Libraries

- Characters

- Poses

- Cameras

- Lights

- Materials

- Face

- Hair

- Hand

- Props

Innerhalb dieser Verzeichnisse können sich Dateien verstecken - und leider auch noch höher im Verzeichnisbaum wenn auch noch Python-Skripte oder Webadressen installiert werden. Die einzige Chance diese Dateien wieder komplett loszuwerden ist, sich vor jeder Installation aufzuschreiben welche Dateien wohin kopiert werden. Aber wer macht sowas schon?

Das Problem ist, dass man natürlich seine Datenbank ständig erweitert und man irgendwann mal wieder selten oder gar nicht mehr benötigte Dateien wieder loswerden möchte - schon allein um Speicher auf der Festplatte freizugeben. Schon das Umsortieren des Content ist kaum vernünftig zu bewerkstelligen wenn man sich häufig neuen Content kauft. Häufig benötigt man auch viel zuviel Zeit um innerhalb von POSER den installierten Content überhaupt wiederzufinden.

Schauen wir uns einmal VUE aus dem Hause e-onsoftware an:

VUE-Content - Schlau sortiert

Der Store www.cornucopia3d.com ist der zur Zeit grösste Anbieter von 3D-Objekten für die Landschaftssoftware VUE. Der Einkauf im Store ist ein wenig knifflig, weil viele Artikel nur dann günstig sind wenn man sie mit der eigenen Softwareversion verknüpft. Besitzen Sie zum Beispiel VUE-6 und haben sich im Store registriert wird der Content in vielen Fällen auf ihre VUE-Version fixiert. Sobald Sie auf die neue Version von VUE upgraden und sich registrieren benötigen Sie die Dateiversion für Ihre neue VUE-Installation. In den meisten Fällen können Sie Ihre bisherigen Einkäufe einfach noch einmal im Store herunterladen. Sie müssen dazu Ihre Einkäufe aufrufen und per "edit"-Schalter auf die neue Version umschalten. Danach können Sie die Datei erneut herunterladen und z.B. in VUE-7 integrieren. Es gibt auch einige Dateien, die unbeschränkt auf allen VUE-Versionen laufen, andere können Sie durch Entrichtung einer Gebühr für andere VUE-Versionen freischalten.

Wie installiere ich die Dateien?

Cornucopia3D bietet Ihnen zwei Download-Versionen an: Ein reines Zip-Archiv oder eine Datei, die automatisch alle Installationsvorgänge für Sie erledigt. Entscheiden Sie sich für die erste Methode wird Ihnen im Shop angezeigt, in welches Verzeichnis Sie die Datei nach dem Entpacken kopieren sollten. Einfacher ist es, sich die exe-Datei herunterzuladen. Dann erfolgt die Installation direkt im richtigen Verzeichnis Ihrer VUE-Version.

Die Dateibrowser innerhalb von VUE schlagen eine einheitliche Struktur für die Ergänzungen vor. Wenn man sich daran hält findet man zum Beispiel ein grosses Gebäude innerhalb des Objektbrowsers auch tatsächlich später unter Objects/Architecture/Large Buildings vor. Man sollte sich daran halten, weil man seine Objekte so leicht wiederfinden kann. Wenn man will, kann man aber auch andere Verzeichnisse anlegen und die Objekte dort einordnen. Hält man sich jedoch an die Vorschläge dann spielt VUE einen Trumpf aus, den man in anderen Programmen vergeblich sucht. Die Objektbrowser bieten nämlich nicht nur die gespeicherten Objekte auf Ihrer Festplatte an sondern auch auf Wunsch die Objekte, die aktuell im Cornucopia3D-Store erhältlich sind. Ruft man eines dieser Objekte auf kann man dieses sofort käuflich erwerben ohne die Anwendung zu verlassen. Daher ist es ratsam sich an die vorgeschlagene Ordnerstruktur zu halten.

Dieses Verfahren gilt sowohl für 3D-Objekte, als auch für Pflanzen und Atmosphären in den entsprechenden Browsern.

Die De-Installation erweist sich auch als einfach. Man geht einfach in den Ordner seiner VUE-Installation (evtl. auch unter "Eigene Dateien/e-onsoftware/") und löscht aus den gut beschrifteten Ordnern die Dateien. Es gibt nirgends Datenmüll.

Solange man den Content für VUE bei Cornucopia3D einkauft kann man sicher sein, dass Alles an der richtigen Stelle landet. Bislang gibt es noch kaum Drittanbieter, die möglicherweise chaotischer installieren könnten. Es bleibt zu hoffen, dass mögliche Anbieter sich an die Ordnerstruktur halten sodass man als User die Inhalte leicht wiederfinden kann - und bei Bedarf auch leichter wieder deinstallieren kann.

FAZIT:

Es gibt viele Möglichkeiten die einzelnen Programme mit Zusatzobjekten zu ergänzen. Allerdings wäre es manchmal wünschenswert wenn manche Drittanbieter auch vernünftige Deinstallationsprogramme mitliefern könnten damit man nicht mehr benötigte Dateien auch einfach wieder los wird.



Im Pixelraster-Shop sind Kurse zu POSER und VUE erhältlich

T-Packs von e-on Software

Geschrieben von Stintfang am in ARTIKEL

Fantastische Landschaften zu gestalten und dazu noch Objekte zu animieren war bisher nur teureren Programmpaketen vorbehalten. Mit den neuen T-Packs eröffnet e-onsoftware nun eine Welt von vorgefertigten Themen, die es auch dem Einsteiger ermöglicht grossartige Bilder und Filme zu erstellen.

Die T-Packs gibt es in drei Ausführungen: Fantasy, Märchen und Science Fiction. Das Programmpaket kostet jeweils 49$ und beinhaltet eine kleine Version von VUE (PIONEER), die aber durch Module noch erweitert werden kann,  sowie viele thematisch bezogene Objekte, Atmosphären und Pflanzen aus dem Cornucopia3D-Store im Wert von 100$.

Die Programmpakete sind in Englisch, Französisch und Deutsch erhältlich und laufen unter Windows XP/Vista, Win7 und MacOs X

Mehr Info bei

Pixelraster zertifiziert

Geschrieben von Stintfang am in Blog

In unserem Pixelrastershop bieten wir Ihnen seit Anfang 2007 Kurse zum Thema VUE Infinite/xStream an. Wir freuen uns, dass die Herstellerfirma e-onsoftware uns unterstützt und uns ein Siegel verlieh, das uns als zertifizierter Lehrgangshersteller ausweist.

Wir sind stolz, dass wir dieses Siegel nun auf unseren Webseiten präsentieren können und werden Ihnen auch in Zukunft weitere deutschsprachige Lehrgänge zu diesem einmaligen Landschafts-Programm anbieten.

iClone4 3D Movie Machine