Smith Micro – Moho 12 Professional

Animieren in 2D für Amateure und Profis

Moho 12 Pro

Smith Micros neuer Streich in 2D-Animation.

Zeichentrick am Computer - mit neuen Funktionen

Figuren und Objekte in 2D zu animieren kann manchmal recht knifflig werden. Auf dem Markt tummeln sich einige Programme, die sich gezielt um die Animation von flachen Formen bemühen. Als erstes fällt einem natürlich Adobes "Flash" ein, das jetzt auf den Namen "Animate" hört. Der Anschaffungspreis ist knapp 400 Dollar. Ein anderes heißt "ToonBoom Harmony Advanced" und schlägt mit ca. 975 Dollar zu buche. Doch es gibt ja noch "Moho 12 Professional", das man bisher unter dem Namen "Anime Studio Professional" kannte. Smith Micro kehrt damit zu dem griffigen Namen "Moho" zurück mit dem die erste Version auf dem Markt kam.

Das Programm kostet ebenfalls knapp unter 400 Dollar und auch für das Update muss man stolze 200 Dollar berappen. Doch lohnt sich der Umstieg auf die neue Version? Wir haben das Programm getestet und finden, dass die neuen Funktionen sehr leistungsfähig sind. Allerdings fehlen uns einige Verbesserungen, die wir uns für eine neue Version gewünscht hätten. Doch dazu kommen wir gleich.

Neue, überarbeitete Oberfläche

Unterschied Pro und Debutversion

"Moho 12" kommt in zwei Versionen daher, die Pro- und die Debut-Variante. Letztere verfügt zwar ebenfalls über einige der Neuerungen, doch sollte man schon eher die Proversion wählen, auch wenn das einen spürbaren Einschnitt ins Portemanaie bedeutet.

Mit der Debut-Version kann man aber natürlich durchaus gut arbeiten. Es fehlen jedoch einige verbesserte Knochen-Funktionen und auch im Export der fertigen Animationen sind die Funktionen eingeschränkt.

 

Neue Layerarchitektur

Neue Features

Moho 12 Pro

Eine Übersicht über die neuen Leistungsmerkmale der Animationssoftware

ZEICHENFUNKTION VERBESSERT

Zeichnen mit weniger Stützpunkten

BEZIER TOOLS

Bezierkurven für bessere Kurvenkontrolle

SMART WARP

Animation von Bildern mithilfe eines Gitternetzes

PIN BONES

Neue Knochen für Charaktere

LADEN/SPEICHERN VON AKTIONEN

Die Aktionen einer Figur können auf eine andere Figur übertragen werden.

NEUES LAYERFENSTER

Die Benutzeroberfläche, wurde verbessert. Neue Layeranzeige, Timeline und Library. Neues Farbschema.

Neues feature: SMART WARP

neues feature: BEZIER HANDLES

Persönliches Urteil

Die neuen Funktionen machen Spaß. Insbesondere das "Smart Warp", bei dem man Pixelbilder mit einem beliebigen Raster belegen kann um die Bildelemente zu verschieben. Dadurch lassen sich Gesichter zum sprechen bringen, Grimassen schneiden oder im beschränkten Umfang auch drehen. Aber auch andere Motive können auf diese Weise natürlich verzerrt werden. Mithilfe von Masken lassen sich dabei sogar unerwünschte Überschneidungen vermeiden.

Ein zweites, neues, starkes Feature sind die Pin-Bones. Anstatt die üblichen dreieckigen Knochen zu setzen kann man nun einzelne Punkte als Knochen festlegen, die in ihrem Wirkungsbereich wieder an Layer oder Shapes gehängt werden können. Damit lassen sich Verformungen und Animationen erzeugen, die nicht auf bestimmte Knochen-Ketten angewiesen sind.

Sowohl bei den Pinselfunktionen als auch bei den normalen Zeichenfunktionen erzeugt Moho nun optimierte Kurven, die sich beliebig verformen lassen und dabei die Anzahl der Stützpunkte auf ein Mindestmaß reduzieren. Damit lassen sich Animationen bedeutend bequemer erzeugen ohne dass man hunderte von Einzelpunkten separat anfassen muss.

Neu ist auch die Bewegungsunschärfe, mit denen, sich rasch bewegende, Objekte flüssiger darstellen lassen. Die Funktion ist im Editorfenster noch nicht richtig wahrnehmbar, wohl aber wenn ein Beispielbild ausgerendert wird.

Ebenso praktisch ist es auch wenn man die "Aktionen", die man für eine Figur definiert hat auf eine andere, ähnlich strukturierte Figur übertragen kann. Damit entfällt das immer neue Erstellen von Walkcycles. Ein einmalig festgelegtes Bewegungsmuster kann auf eine weitere übertragen werden. Man sollte sich dabei natürlich angewöhnen seinen Knochenstrukturen gleiche Namen zu geben. Es gibt aber auch eine Konvertierungsfunktion, die abweichende Hierarchien berichtigt.

Neu ist auch ein kleines Vorschaufenster für Switch-Layer. Wenn man also mehrere Mund- oder Handstellungen vorgezeichnet hat muss nun nicht mehr mühselig in den Ebenenmanager gehen sondern kann direkt im Fenster die passenden Einzelstellungen per Schieberegler auswählen.

 

Neues Feature: PIN BONES

Neues Feature: Bewegungsunschärfe

Fazit:

Wer nach einer leistungsfähigen Animationssoftware für Zeichentrickfiguren - oder Logoanimationen sucht, der liegt hier richtig. Im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten verfügt das Programm über erstaunlich leistungsfähige Funktionen und auch der Preis von knapp 400 Dollar ist nicht zu hoch angesetzt. Allerdings erscheint uns der Updatepreis mit 199 Dollar etwas zu hoch. Aber wer sich für die eMail-Newsletter angemeldet hat erhält immer mal wieder Informationen über Sonderaktionen. Ein Update für unter 100 Dollar wäre angemessener.

Die neuen Funktionen sind praktisch und leistungsfähig. Allerdings hätte sich der Rezensent noch ein paar Verbesserungen gewünscht. Als Beispiel: Eine Mirrorfunktion bei den Zeichenfunktionen sodass man beispielsweise ein symmetrisches Gesicht zustande bekommt.

Neues Feature: Hilfsfenster für switch layer

Unsere Comicvideos, die mit AnimeStudio 11 Pro (Moho) entstanden sind.

Die Heckenhocker

Meister des Parks

Hansi und seine Freunde bewohnen einen Park in Hamburg, wo sie sich sehr wohlfühlen. Die Menschen stören zwar ein bisschen, vor allem wenn es um die Nahrungssuche geht, aber andererseits sorgen sie immer für Unterhaltung. Im Park wird es nie langweilig!

“Wir beobachten die Menschen sehr genau. Wenn sie sich nicht benehmen können machen wir es ihnen sehr deutlich. Allerdings sind wir meistens eher amüsiert und helfen den Menschen (und Tieren). Auch wenn wir nicht immer alles verstehen, was die Menschen machen!”.

Magix – Audio & Music Lab Premium 2017

Rauschen im Walde - leicht reduziert

Mitunter ist es ein wenig merkwürdig: Mit modernen Handys und Actioncams lassen sich Videos ganz einfach in Top-Qualität zaubern, aber der mit aufgezeichnete Ton lässt stark zu wünschen übrig. Windrauschen, Plopp-Geräusche, Knarren am Kameragehäuse oder Lüftergeräusche. All dies stört den aufgezeichneten Mikrofon-Ton. Gerade wenn man Musik produzieren will oder einen guten Videoton braucht ist es umso ärgerlicher. Da kann man froh sein wenn man ein gutes Programm besitzt um Störungen aus einem O-Ton zu entfernen oder den Klang von Stimmen oder Musikinstrumenten zu verbessern. Wie gut, dass es Programme wie "Magix Audio & Music Lab Premium 2017" gibt.

Das Programm richtet sich an ambitionierte Heimanwender, die ihre Audioaufzeichnungen auf einem professionellen Level säubern und schneiden wollen. Dabei setzt man auf eine intuitiv zu bedienende Oberfläche, die dem Amateur ein paar Ein-Klick-Lösungen bei der Bearbeitung anbietet, aber auch Panels, in denen man mit den vorgeschlagenen Einstellungen herumexperimentieren kann. Das muss auch so sein, denn jedes Audiosignal ist anders und wird von anderen Störungen verunstaltet.

Dabei spielt es keine Rolle, ob man den Ton von der Festplatte lädt, vom Handy überspielt oder gar alte Vinylplatten sampelt. Es steht auch ein Webradio mit über 6000 Sendern zur Verfügung, deren Programm man per Knopfdruck aufzeichnen kann.

 

Importfunktionen

Was ist neu?

Gegenüber der Vorgängerversion konnte die Importgeschwindigkeit von Videos um das bis zu zehnfache gesteigert werden. Im Bereich der Cleaningfunktion gibt es nun einen "Automatik-Modus", der auf Knopfdruck das Audiomaterial analysiert und die Bereiche "Dehisser","Denoiser", "Declicker", "Decrackler" automatisch anpasst. Den Vorschlag kann man manuell noch über verschiedene Panels weiterbearbeiten bis das gewünschte Ergebnis erzielt wird.

"Timestretching" und "Pitchshifting" wurden überarbeitet und ermöglichen es nun Clips in der Dauer zu verändern ohne, dass sich die Tonhöhe ändert. Mit den Funktionstasten F6 bis F8 lassen sich nun einzelne Bildschirmsegmente blitzschnell in den Fokus rücken.

Vorteile der "Premium"-Version

Wie bei jeder Anschaffung sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man nur zur kleinen Version greift oder doch lieber gleich die Premiumversion kauft. Magix bietet eine kleine Familie von "Cleaning Labs" an, deren Fokus jeweils auf anderen Bereichen liegt:

Magix Audio Cleaning Lab ist für die einfache Bearbeitung von Ton mithilfe von Vorlagen gedacht. Man kann auch hier bereits mithilfe von zwei Audiospuren Sounds von Störgeräuschen befreien und das Endergebnis dann wieder neu gemastert abspeichern. Die Bearbeitung von Videoton ist hier noch nicht vorgesehen. Dazu gibt es das "Magix Video Cleaning Lab", in das man ein Video importieren kann und nach Bereinigung des Tones wieder in einem Videoformat zurückspeichern kann. Ein drittes Produkt ist speziell auf die Restauration alter Schallplatten ausgelegt. Zusätzlich zu der Software erhält man in "Retten Sie Ihre Schallplatten" noch einen USB-Vorverstärker, ein USB-Kabel und ein Line-Kabel um einen Plattenspieler direkt mit dem Computer zu verbinden. Dafür schlägt dieses Paket dann auch mit 79,95 € zu Buche.

Wenn man alle Funktionen in einem Programmpaket vereint haben will, dann greift man zur Premium-Version, die zusätzlich über Webradio, eine VST2-Schnittstelle und Plugins verfügt. Mithilfe verschiedener Analyseverfahren kann man auf den vier Audiospuren und weiterer Bearbeitungsmöglichkeiten ein professionelles Endergebnis erzeugen.

Bearbeitungswerkzeuge und Wellenform

Visualisierungen

Persönliches Urteil

Das "Magix Audio & Music Lab Premium 2017" erwies sich für mich als ein perfektes Tool um aus verrauschten Sprach-Tonaufnahmen ein optimales Ergebnis zu erzielen. Es ging darum Dialoge für kurze Videocartoons aufzunehmen und in eine brauchbare Qualität zu verwandeln. Bei der Aufnahme kam das Mikrofon eines Headsets zum Einsatz, das zwar durchaus gute Sprachaufnahmen macht, allerdings kein Richtmikrofon besitzt. Daher wurde das Lüftergeräusch meines Computers mit aufgezeichnet. Außerdem war die Aufnahme über den USB-Port insgesamt zu leise.

Die Aufnahme der Sätze erfolgte über die IMPORTIEREN-Funktion der Software. Schon am Wellenbild konnte man erkennen, dass der USB nicht gerade optimal für das Aufzeichnen von Audiosignalen ist. Am Klinkeneingang des Computers liegt ein besseres Signal an, wie ich später feststellte.

Im nächsten Schritt ging es zum CLEANING-Reiter der Software. Hier kann man aus verschiedenen Profilen vorgefertigte Vorlagen für Schallplatte, Cassette und anderen Tonsignalen auswählen. Ich entschied mich jedoch für den Button "Auto Cleaning". Die Software analysierte das Tonsignal und schlug Einstellungen vor, die das leise Surren meines Computers nicht gänzlich verschwinden ließen. Doch zum Glück kann man in den Panels alle Aspekte der Störgeräuschfilterung individuell einstellen.  Mithilfe einer Störgeräuschprobe aus dem Audiomaterial gelang es dann auch tatsächlich diesen Störfaktor auszumerzen. Also weiter zum MASTERING.

Auch hier erwies sich der Klick auf den Button "Auto Mastering" als effektiv. Die Software öffnet ein Panel mit typischen Einstellungen für verschiedene Musikrichtungen und Sprache. Nach dem Klick auf "Sprache" wurde das Tonsignal nochmal analysiert, dann gefiltert und das Ergebnis abgespielt. Perfekt! Aus einer, eigentlich unbrauchbaren, Aufnahme hatte das Cleaning Lab in nur wenigen Schritten ein vorzeigbares Ergebnis gemacht.

Natürlich kann man nun noch selbst ein wenig an den Einstellungen herumschrauben um den Klang noch zu verbessern. In den Effektpanels gibt es zahlreiche Regler. Die Panels selbst sehen zunächst eher unscheinbar aus. Man kann durch Klick auf kleine Pfeile zwischen verschiedenen Setups wählen. Am Interessantesten wird es jedoch wenn man das kleine Zahnrad im Panel klickt und damit Panels für detaillierte Einstellmöglichkeiten aufruft.

Aufnahme

Cleaning

Mastering

Fazit:

"Magix Audio & Music Lab Premium 2017" ist ein durchdachtes Programm für Audiorestoration. Es bietet Funktionen für die Aufbereitung von Schallquellen aller Art und ermöglich dadurch mithilfe von Assistenten den verkorksten Ton von Videos, aber auch knisternde Aufnahmen von Vinylschallplatten zu retten. Die voreingestellten Setups für typische Geräusche wie Lüftersummen, Netzbrummen und Umweltgeräuschen reichen oft aus mit nur wenigen Klicks eine optimale Klangqualität zu zaubern. Die Ausgabe kann als Datei, aber auch direkt als Audio-CD erfolgen und damit ist das Programm auch in Musikproduktion einsetzbar.

Für weitere Informationen: MAGIX WEBSITE

Magix Musicmaker 2016

Musik aus dem Baukasten - und mehr.

Wir haben bereits in den letzten Jahren über den "Magix Music Maker" berichtet. Inzwischen ist die neue Version 2016 erschienen, die einige interessante Funktionen ergänzt und nun auch ferngesteuert werden kann.

Mit dem MAGIX Music Maker 2016 machen Sie genau die Musik, die Sie schon immer hören wollten. Produzieren Sie Ihre eigenen Songs einfach per Drag & Drop – komplett ohne Vorkenntnisse. Aber dafür mit äußerst professionellem Sound und jeder Menge Spaß.

Quelle: http://www.magix.com/de/music-maker/detail/

Wie schon in den Vorversionen kann man aus einer umfangreichen Soundbibliothek kleine Clips wählen und diese in mehreren Spuren so arrangieren dass am Ende ein komplettes Lied herauskommt. Man kann sich mit den mitgelieferten Sounds begnügen. Richtig interessant wird es aber wenn man die Datenbank mit weiteren Soundpools von der Magix-Website erweitert - oder gar eigene Loops erzeugt. Mithilfe der Softwaresynthesizer lassen sich zusätzlich eigene Melodien erzeugen.

Was ist neu?

Die Software lässt sich nun über eine Android-App auch fernsteuern. Damit lassen sich, je nach Programmversion, Start-/Stoppvorgänge bedienen, aber auch Lautstärke und Vorlauf. Hat man sich die erweiterte Version von "Music Maker" gegönnt, dann kommen noch weitere Funktionen hinzu wie Filtereffekte, die man per Gleiten mit dem Finger über das Handydisplay interaktiv beeinflussen kann. Für Live-Einsätze eine tolle Ergänzung.

Bei den Softwaresynthesizern ist nun der "Cinematic Synth" dabei, der eine große Vielfalt an Sounds erzeugen kann. Ebenso mit an Bord ist nun ein digitales Akkordeon. Mithilfe dieses Plugins lassen sich glaubhafte Alpenrock-Sounds mit verschiedenen Akkordeon-Versionen erstellen. Wer also immer schon mal ein Playback im Stile von Andreas Gabalier erstellen wollte, der liegt hier richtig.

 

Fernbedienbar über Mobiltelefon

Softwaresynthesizer mit cineastischen Möglichkeiten

Realistisch klingende Akkordeone

Persönliches Urteil

Was einst mal als eine Art "Lego-Baukasten" für Musikschnipsel begann hat sich inzwischen zu einer ernst zu nehmenden Software entwickelt. Es macht nicht nur höllischen Spaß aus den mitgelieferten Soundclips eigene Hits zu basteln sondern auch mithilfe der virtuellen Synthesizer eigene Melodien und Begleitsequenzen zu entwickeln. Dabei sollte man tatsächlich die größeren Varianten des Programmes bevorzugen. In der Basis-Variante von Music Maker erhält man zwar bereits eine umfassende Soundbibliothek, aber in der Premium-Version sind da wesentlich mehr Loops verfügbar.

Plant man den Music Maker im Umfeld einer Live-Performance einzusetzen, kommt man um die LIVE-Variante nicht herum. Es ist schon faszinierend wenn man mithilfe eines Handys, bzw. vorzugsweise eines Android-Tablets Soundclips und Filtereinstellungen fernsteuern kann. Dadurch kann man mit den Gästen gewissermaßen mittanzen und muss sich nicht auf eine Laptop-Tastatur konzentrieren. Die App für den Music Maker, die es im Google-Store gibt, funktioniert natürlich auch für die Premium-Version. In der Basisversion des Music Maker sind indes nur einfache Funktionen verfügbar.

Die zum Programm gehörenden Soundloops sind diesmal besonders Dance-lastig und gerade Freunde der 80-Jahre-Popmusik können sich hier so einige Dancefloor-Tracks zusammenstellen. Wem die Vocalsounds nicht ausreichen, der kann natürlich weitere Sounds bei "Catooh" erwerben oder nimmt über Mikrofon eine eigene Sänger/innen auf. Dank des integrierten Midi-Editors lassen sich auch angesagte Bassloops oder Melodien selbst komponieren und dem Arrangement hinzufügen.

Nach wie vor ist "Magix Music Maker" eine absolute Empfehlung für all diejenigen, die sich nicht um jedes Detail selbst kümmern wollen. Wer das will greift dann eher zum "Music Studio 2016" bzw. "Music Studio Samplitude 2016", in denen die Audiobearbeitungsfunktionen im Vordergrund stehen. Übrigens gibt es von "Music Maker" auch spezielle Sondereditionen, in denen sich die mitgelieferten Soundpools auf eine Musikrichtung beschränken: "Techno", "Rock", "Hip Hop" und "Movie Score". Die Programme kosten dann nur 29,99 Euro, haben aber auch einen beschränkten Funktionsumfang.

Magix Music Maker 2016 - Basisversion

Magix Music Maker 2016 - LIVE

Magix Music Maker 2016 - PREMIUM

Magix Music Maker 2016

Die wichtigsten Basisfunktionen, um ohne Vorkenntnisse eigene Musik zu machen.
59,99
  • 2.000 Sounds & Loops
  • Kostenlose  Zusatzapp für Effekte und Transportkonsole
  • 6 Soundpools
  • 11 virtuelle Instrumente
  • 99 Spuren
  • Grundlegende Audioeffekte
Zur Magix Website

Magix Music Maker 2016 LIVE

Eigene Songs produzieren oder mit dem neuen Live-Pad-Modus performen.
99,99
  • Exklusiv: Der Live-Pad-Modus mit 30 Live Sets
  • 2.000 Sounds & Loops
  • Kostenlose Zusatzapp für Effekte, Transportkonsole und Live Pads
  • 6 Soundpools
  • 15 virtuelle Instrumente
  • Unbegrenzte Spuren
  • Professionelle Effekte & Mastering-Plug-ins
Zur Magix Website

Music Maker 2016 Premium

Mehr Sounds. Mehr Effekte. Mehr Instrumente. Und unbegrenzte Möglichkeiten.
99,99
  • 6.500 Sounds & Loops
  • Kostenlose Zusatzapp für Effekte und Transportkonsole
  • 10 Soundpools
  • 17 virtuelle Instrumente
  • Exklusiv: Soundtrack Percussion und Concert Guitar
  • Unbegrenzte Spuren
  • Professionelle Effekte & Mastering-Plug-ins
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Magix Webdesigner 11 im Test

Homepagegestaltung leicht gemacht

Wer schon einmal versucht hat eine Internetseite im reinen HTML zu programmieren wird festgestellt haben, dass es ein sehr mühseliges Unterfangen ist. Zum Glück gibt es auf dem Markt einige Softwarepakete, mit denen man sich seine Websites auf einer grafischen Oberfläche zusammenstellen kann. Eines dieser Programme ist "MAGIX Web Designer 11". Wir haben uns das Programm einmal angesehen.

Mit MAGIX Web Designer 11 bauen Sie Ihre Webseite in wenigen, einfachen Schritten – ganz ohne Programmierkenntnisse. Mit 100% Gestaltungsfreiheit. Ohne die Einschränkungen eines Homepage-Baukastens. Quelle: MAGIX/

Wenn das Programm gestartet wird, dann öffnet sich eine Benutzeroberfläche, die eher an ein Grafikprogramm als an ein Webdesignerprogramm erinnert. Man beginnt dementsprechend auch damit eine feste Seitenauflösung einzustellen. Nun kann man sämtliche benötigten Elemente entweder mit den entsprechenden Werkzeugen selbst erzeugen oder man zieht sich aus der umfangreichen Bibliothek fertige Elemente auf die Benutzeroberfläche.

Alle Elemente sind auf der künftigen Website beliebig skalier- und drehbar. Das geht auch soweit dass man Bilder rotieren lassen kann und sich der Text auf Wunsch an die Konturen der neuen Orientierung anpasst. Damit ist das Programm flexibler als so manche andere Software, die eher mit starren, rechteckigen Schemata arbeiten. Dabei unterstützt der "Webdesigner" den Benutzer mit integrierten Bildbearbeitungsfunktionen. Bilder können beschnitten oder farbig angepasst werden. In der "Premium"-Version sind die Möglichkeiten hier noch umfangreicher als in der Basisausführung.

Um den Funktionsumfang der Website zu erweitern stehen auch zahlreiche Widgets zur Verfügung, die einfach auf das Layout gezogen werden können.

Was ist neu?

In der aktuellen Version 11 des Webdesigners kann man seine Websiten für Computer kreiren, es gibt aber auch die Möglichkeiten gleichzeitig eine spezielle Version für Mobiltelefone zu erstellen.So kann man sicher sein, dass die Site auf allen Geräten optimal angezeigt wird.

Ebenfalls neu sind erweiterte MouseOver-Effekte. Sie können jetzt, dank HTML-5 und CSS3 neue Animationstypen auswählen um beispielsweise Texteinblendungen dekorativ ins Bild fliegen zu lassen oder beim drüberfahren mit der Maus Bewegungen ausführen zu lassen.

Von diesen Möglichkeiten profitiert auch die neue Galerie-Funktion. Dabei wird vollständig auf Flash verzichtet und kann somit auch auf mehr Platformen korrekt angezeigt werden.

Eine weitere, interessante Neuerung ist die Möglichkeit die fertig hochgeladene Website mithilfe eines Webbrowsers direkt auf dem Server weiterbearbeiten zu können. Man muss sich dazu über die Software bei "Taskpilot" anmelden und kann dann alleine, oder in Zusammenarbeit mit anderen berechtigten Designern online an der Website weiterarbeiten.

Vorteile der "Premium"-Version

Wer sich die "Premium"-Version gönnt kann beim Designen Elemente, wie die Navigationsleiste, sperren sodass sie auch beim Scrollen immer im Blick bleibt. Zusätzlich können sie noch andere Animationsauslöser erzeugen so dass sich Elemente beispielsweise erst beim Scrollen bewegen, nicht erst wenn man mit der Maus drüberfährt.

In der "Premium"-Version erhält man auch satte 70 Website-Vorlagen, die als Grundlage für eigene Projekte angepasst werden können.

Ebenfalls dabei sind zusätzliche Widgets für eCommerce-Funktionen und erweitere Suchmaschinen-Optimierungen.

Beim Kauf erhält man statt 500 MB auch einen umfangreicheren Speicher von 2000 MB  und eine eigene URL um die eigenen Websites hochzuladen.

Persönliches Urteil

Es macht Spaß seine Website mit dem "Magix Webdesigner 11" zu erstellen. Das einzige Problem, das man wirklich hat, das ist den Anfang zu finden. Doch dafür gibt es ja die Bibliothek mit Designvorschlägen, die man laden kann und nach Herzenslust verändern kann. Mit der integrierten Upload-Funktion kann man das fertige Ergebnis schließlich auf einen eigenen Server oder den Webspace von Magix hochladen.

Für Einsteiger, die eine einfache Online-Visitenkarte in Form einer Website brauchen ist der "Webdesigner" sicherlich eine gute Möglichkeit sich online zu präsentieren. Wer allerdings einen regelmäßigen upgedateten Blog betreiben will, für den ist die Software nicht gedacht. Allerdings könnte sich das mit der neuen "Taskpilot" Funktion ändern. Magix verspricht hier, dass der Funktionsumfang einer Website demnächst noch beträchtlich erweitert werden kann.

Der Ansatz als Grafiksoftware ist insofern auch interessant weil man nicht erst externe Programme bemühen muss um beispielsweise dekorative Buttons zu erstellen. Buttons können automatisch erzeugt werden und passen sich dabei auf Wunsch sogar der Länge der Beschriftung an. Auch Textfelder können beispielsweise abgerundete Ecken haben oder sich in Form von Sprechblasen präsentieren. Man kann sich hier also, auch dank der Zeichenwerkzeuge gut austoben.

Wenn die Website aus der Software heraus veröffentlich wird, werden alle relevanten HTML-Elemente automatisch so aufgearbeitet, dass sie online genauso aussehen, wie man sie im Editor erzeugt hat. Man muss sich um die Zuschnitte der grafischen Elemente also nicht kümmern.

Die neuen Animations-Funktionen der Version 11 sind tatsächlich auch sehr nützlich. Da die Bewegungseffekte für die Seitenelemente auf HTML-5 und CSS3 basieren sind die Möglichkeiten umfangreicher. "Gummi-Effekte" oder "Dehn-Effekte" werden automatisch erzeugt. Außerdem kann dadurch auf das Sicherheitsrisiko "Flash" verzichtet werden.

Schön ist auch die Möglichkeit die Website nicht nur Homecomputer sondern auch für Mobiltelefone und Tablets zu optimieren. So kommen auch mobile Benutzer in den uneingeschränkten Genuss der Website.

Fazit:

Empfehlung für alle Internet-Anfänger, die endlich mal eine eigene Website ins Netz stellen wollen. Man kann rein intuitiv die Designelemente zusammenstellen ohne sich an irgendwelche Raster zu halten. Damit ist der Bildschirm frei für selbst ausgefallene Designexperimente. Die Software kümmert sich um Alles und man braucht nur seine Inhalte arrangieren und das Ganze hochladen. Einfacher geht es wirklich nicht.

Wer mehr Vorlagen braucht, mehr eCommerce-Möglichkeiten und evtl. auch noch keinen Webspace besitzt greift lieber zur Premiumversion weil dort die Möglichkeiten noch umfangreicher sind.

Für weitere Informationen: MAGIX WEBSITE

Magix Webdesigner 11
9
Benutzeroberfläche
7
Leistungsumfang
9
Kosten
Gesamtwertung 8.3
Benutzerwertung (0 votes) -
Eigene Bewertung

Magix Webdesigner 11

Ideal für die erste eigene Homepage
49,99
  • 35 Homepage-Vorlagen
  • Über 500 Design-Elemente
  • Webseiten für mobile Geräte erstellen
  • Automatische Bildoptimierung & Fotogalerien
  • HD-Videos & Musik einbinden
  • Facebook, Flickr & YouTube integrieren
  • Inkl. 500 MB Webspeicher
Zur Magix Website

Magix Webdesigner 11 Premium

50 Premium Extras
99,99
  • 70 Webseiten-Vorlagen
  • Über 3.000 Design-Elemente
  • Elemente fixieren
  • Animations-Auslöser
  • Erweiterte Bildbearbeitung
  • Animationen & 3D-Grafiken erstellen
  • Vielfältige E-Commerce-Optionen
  • Erweiterte Suchmaschinen-Optimierung
  • Inkl. 2.000 MB Webspeicher & Domain
Zur Magix Website

Magix Music Maker 2015

Das Jahr neigt sich dem Ende, Zeit für neue Programmversionen. Und so veröffentlicht auch Magix die aktualisierte Ausgabe des erfolgreichen Programms MusicMaker, mit dem ambitionierte Musikenthusiasten ihre eigenen Pophits "schnitzen" können. Im Baukastensystem werden Soundloops oder Midiclips zusammengesetzt und im Handumdrehen zu tanzbaren Popsongs zusammengesetzt. Wir haben uns die aktuelle Version "Magix Music-Maker 2015 Premium" einmal angesehen. (mehr …)

Serif DrawPlus X6 Zeichnen und malen für alle Fälle

DrawPlusPackage_150Wenn man Vektorgrafiken erstellen will kommen meist Programme wie CorelDraw oder Adobe Illustrator in den Sinn. Leider sind die meisten professionellen Programme recht teuer und man fragt sich, ob es nicht preisgünstige Alternativen gibt. Eines dieser Programme ist "DrawPlus X6" aus dem Hause Serif.

 

(mehr …)

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