Ozone 4.0 erschienen

Mit Ozone 4.0 beginnt nun auch für Besitzer von anderen 3D-Anwendungen das Zeitalter der Spectral2-Atmosphären. Grandiose Wolkenformen, Volumetrische Atmosphären und Animationen von Sonne und Wolken sind nun auch für Nicht-Besitzer von VUE verfügbar.

Das Plugin fügt sich nahtlos in die jeweilige Programmumgebung ein und bringt eine reichhaltige Auswahl von Presets für Wolken und Atmosphären mit.

Das Besondere an Spectral2 Atmosphären ist das volumetrische Modell. Wolken können sich gegenseitig beschatten, das Licht streuen und auch Schatten auf die Umgebung werfen. Mit Ozone4.0 ist es möglich Kameraflüge direkt durch die plastischen Wolken durchzuführen. Ebenso können Wolken nun auch durch Lichtquellen aufgehellt werden. Man denke an Blitze oder Positionslichter in Flugzeugen.

Mit dem Plugin erhält der Käufer auch eine Bibliothek von über 150 Wolken-Presets. Selbstverständlich kann man über den leistungsfähigen Editor eigene Atmosphären und Wolkenformen kreiren oder die vorhandenen Beispiele nach eigenen Wünschen verändern. Gegenüber der Vorgängerversion ist Ozone 4.0 in vielen Bereichen schneller geworden.

Das erfolgreiche Plugin ist ab sofort für Cinema4D, XSI, 3D-Studio, Lightwave und Maya erhältlich. Besuchen Sie den Shop von E-ONSOFTWARE.

Features:

Voll integrierte Suite von Plugins: Ozone 4.0 arbeitet als voll-integriertes Plugin für 3DStudio, Maya, Lightwave, Cinema4D oder XSI. Es beinhaltet alle Tools, die benötigt werden um hyper-realistische Atmosphären direkt in der Applikation zu editieren. Darüber hinaus arbeitet eine Einzellizenz von Ozone 4.0 mit allen kompatiblen Applikationen und Renderern.

Spectral2 und Volumetrische Atmosphärenmodelle: Basierend auf realistischen Abläufen in der Natur produziert die Spectral2 Engine ultrarealistische Umgebungen mit volumetrischen Wolken, akkurate Lichtstreuung und natürliche Phänomene wie Godrays. Diese neuen Technologien bilden auf realistische Weise alle atmosphärischen Effekte unseres Planeten ab.

Echte 3D Wolken:
Erzeugen Sie hoch optimierte volumetrische Wolkenebenen durch die man hindurchfliegen kann oder simulieren Sie realistischen Bodennebel. Ozone 4.0 Atmosphären fügen sich nahtlos in jede Szene ein und werden mit allen nativen Objekten der Szene interagieren.

Superschnelle Rendertechnologie: Trotz der unglaublichen Komplexität des atmosphärischen Models produziert Ozone 4.0 alle Effekte in rasanter Geschwindigkeit, dank der höchst optimierten Technologie.

Animierte Wolken und Sonnenuntergänge auf Knopfdruck: Der Benutzer kann auf realistische Weise die Atmosphäre, die Wolken und die Sonne animieren und den Himmel damit in nur einem Augenblick zum Leben erwecken. Setzen Sie einfach die Richtung und Geschwindigkeit des Windes, den Grad der Veränderung und los geht’s!

Umfangreiche Bibliothek mit mehr als 150 vordefinierten Atmosphären: Ozone 4.0 beinhaltet Presets für alle möglichen atmosphärischen Bedingungen. Von hellem Tageslicht über schlechten Wetter bis hin zu Sonnenaufgängen, Sonnenuntergängen oder Nachtstimmungen. Erzeugen Sie eigene Atmosphären mit dem leistungsfähigen Editor oder verändern Sie eine der 140 Presets aus der Bibliothek.

Ozone 4.0 ist ab sofort als Plugin für 3D-Studio, Cinema4D, Lightwave, Maya und XSI erhältlich.  Die Komplettversion kostet $295, das Update von Version V.3 kostet $95.

In unserem eigenen  Shop unter www.pixelraster.de ist ein Videolernkurs in deutscher Sprache für die Version 3 erhältlich. Da sich bei der Bedienung nichts geändert hat ist diese Version auch noch für Version 4.0  gültig.

Apollo Maximus – die vielseitige Poserfigur

Die Zahl von wirklich nützlichen (männlichen) Grundfiguren für Poser ist relativ gering. Während die bei Poser7 mitgelieferten G2-Figuren fast nie in 3D-Bildern genutzt werden haben sich vor Allem die Produkte aus dem Hause www.Daz3D.com bewährt. Victoria4 und Michael4 kann man auf der Website von Daz3d.com kostenlos herunterladen und sind das Ergebnis jahrelanger „Forschungsarbeit“. Zusatzprodukte, wie weitere Kleidung und Accessoires kann man dann natürlich im Shop von Daz3D ebenfalls kaufen.

Schon vor ein paar Jahren hat Anton Kisiel, einer der ersten Künstler, die mit Poser gearbeitet haben, bei früheren Figuren erkannt, dass sie sich teilweise falsch „biegen“. So hat er auf eigene Faust einen neuen Character erstellt, der natürlichere Verhaltensweisen beim posieren simuliert. Das Produkt heisst „Apollo Maximus“ und verfügt über eine modifizierte Skelett-Architektur um realistischere Bewegung der Glieder möglich zu machen. Da sich eine kommerzielle Auswertung für den Entwickler nicht lohnt hat er auf seiner Website die zur zeit aktuelleste Version von Apollo Maximus Version 2007 zum kostenlosen Download freigegeben. Auf der Website kann man ausserdem zahlreiche Kleidungsstücke aus verschiedenen Epochen herunterladen. Der Download ist kostenlos und man muss auf jeden Fall die Pakete 1-3 herunterladen (Paket 4 ist noch angekündigt). Man erhält ein Archiv, das nach einem Passwort fragt. Dieses lautet: „allfilesarecopyrightprotected“ (ohne Anführungszeichen). Man erhält als Ergebnis einen Runtime-Ordner, den man dann in seine Poser-Installation verschieben kann. Natürlich empfiehlt es sich auch noch die anderen Programmpakete (5-8) herunterzuladen damit man gleich über die Kleidung der „Epic Clothing Library“ verfügen kann.

Aussehen

Optisch kann sich die Figur sehen lassen. Durch das neue Figurkonzept ist es durch einfache Manipulation möglich die Figur vom Jüngling zum Greis „umzugestalten“. Ausserdem kann Apollo auf Wunsch auch weibliche Züge annehmen. Besonders eindrucksvoll sind Apollos Muskeln, die deutlich besser konzipiert sind als bei DAZ’s vergleichbarer Michael-Figur. Daher kann Apollo sehr leicht für die typischen Barbaren- oder Heldenfiguren eingesetzt werden. Der Name „Apollo“ kommt sicherlich nicht von ungefähr.

Inzwischen gibt es auf Anton Kisiels Website auch Angebote von zusätzlichen Kleidungsstücken und Facemorphs. So gibt es veränderte Gesichter, die fatale Ähnlichkeiten mit Vin Diesel, Bruce Willis oder Daniel Craig aufweisen. Apollo ist erfreulicherweise kompatibel mit MIMIC, einer Zusatzsoftware für Poser, mit der man lippensynchrone Animationen des Gesichts kreiren kann.

In den Shops von Renderosity.com und contentparadise.com gibt es einige zusätzliche Characterpacks und zusätzliche Kleidung einzeln zu kaufen. Die häufigsten Ergänzungen findet man hingegen bei poserworld.com – Hier kann man einem Club beitreten, eine monatliche Gebühr bezahlen und dann sämtliche neue Ergänzungen herunterladen. Die hier angebotenen Downloads sind sehr empfehlenswert. Häufig findet man hier gerade Kleidung und Utensilien des täglichen Bedarfs und nicht immer nur Fantasy- oder ScienceFictionartikel, die man kaum sinnvoll einsetzen kann.

Da ApolloMaximus eine veränderte Hierarchie hat kann man nicht einfach die Kleidungsstücke anderer Figuren auf ihn anwenden. Allerdings gibt es ein sehr interessantes Produkt namens „Cross-Dresser“, mit dessen Hilfe man Kleidung für eine Figur an die andere Figur anpassen kann. Das Tool selbst ist kostenlos. Dafür muss man aber  jeweils eine Lizenz für die jeweilige Zielfigur ($9,97 pro Figur) kaufen.  Die Geldausgabe für das Tool lohnt sich aber wenn man schon viele Kleidungsstücke  für z.B. Michael besitzt und diese nun auch bei ApolloMaximus verwenden möchte.

Benutzung wie gehabt

Noch etwas zum Handling der ApolloMaximus Figur. Natürlich kann sie, genau wie andere Poserfiguren, entweder durch direktes Anwählen und Ziehen im Hauptfenster manipuliert werden oder durch das Drehen an den Reglern angepasst werden. Man muss sich jedoch daran gewöhnen, dass einige Körperteile andere Namen tragen weil sie anders verknüpft sind. Auch muss man sich erst einmal daran gewöhnen, dass man das Genital nicht einfach „abschalten“ kann wie bei anderen Figuren, sondern dass man es „unsichtbar“ machen muss damit es nicht aus der Kleidung herausragt.

Zu Anfang wird man sich, angesichts der vielen Optionen der Figur, etwas hilflos fühlen. Aber dafür wird man mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten belohnt, die es ermöglichen die Figur nach eigenen Belieben zu formen, neue Charaktere zu entwickeln oder bekannte Persönlichkeiten nachzubilden. Der Designer empfiehlt selbst erst einmal mit den Einstellreglern zu probieren bis man seine Wunschfigur nachgebildet hat.

Der Nutzen

Es ist schön, dass Anton Kisiel diese vielseitige Figur geschaffen hat. Gerade bei männlichen Figuren gab es bisher einen Mangel in der Poserwelt. Die meisten Künstler setzten in ihren Werken häufig auf halbnackte Frauen und die diversen Shops quellen förmlich über vor Fotomodels und Amazonen. Bei männlichen Figuren ist das Feld noch recht dünn gesät. Daher ist es schön, dass man mit Apollo einen universell einsetzbaren Kumpel für Michael4 hat, der sich auch hervorragend dafür eignet nicht ganz so „hübsche“ Zeitgenossen in Szene zu setzen.

Anton Kisiel plant schon seit einiger Zeit eine neue Version von Apollo auf den Markt zu bringen.  Er wollte die Veröffentlichung von Daz3Ds Michael4 abwarten. Leider blieb ein Update von Apollo bisher aus. So ist die Figur ApolloMaximus2007 die zur Zeit aktuellste Version. Wer auf dem Laufenden bleiben will kann sich natürlich die offizielle Downloadseite bookmarken, das Forum von Contentparadise beobachten oder einfach regelmässig in diesen Blog hineinschauen. Wir werden natürlich über neue Figurversionen berichten.

Empfehlenswerte Links:

AntonKisiels Website

www.contentparadise.com

www.runtimedna.com

http://www.poserworld.com

Particleillusion – Der Herr der Pixels

Explosionen, taktische Displays, Motiongraphics. Dies sind nur drei Anwendungen, die man auf einfache Weise mit „Particleillusion“ aus dem Hause Wondertouch realisieren kann. Immer dann, wenn es im Film krachen soll, oder man glitzernden Elfenstaub simulieren will lässt sich dies mit dem Programm bewerkstelligen ohne dass man gleich zeitaufwändige Berechnungen mit 3D-Programmen durchführen muss.

Das Konzept von „Particleillusion“ beruht auf dem Einsatz von zweidimensionalen, grafischen Elementen,  die mithilfe der OpenGL-Grafikkarte auf einen Hintergrund aufgerechnet werden können. Entweder man rendert die so entstehenden Animationen auf einen neutralen Hintergrund und fügt diese später per Aftereffects o.Ä.  in ein Video ein, oder man legt gleich zu Beginn ein Bild oder eine Hintergrundanimation fest, die für die Berechnung herangezogen wird.

Der Bildschirm von „Particleillusion“ besteht aus mehreren Teilbereichen: Den grössten Raum nimmt dabei normalerweise die Hauptbühne in der Mitte ein. Hier legt man die Emitter ab, die später die Partikel abstrahlen sollen. Ebenfalls in der Hauptbühne können Blocker und Masken platziert werden um den Partikelstrom umzulenken oder auszublenden. Rechts von der Hauptbühne befindet sich normalerweise die Bibliothek mit verschiedenen Emittern, die man in einem kleinen Vorschaufenster im oberen Bereich austesten kann. Die Bibliothek der Emitter wird ständig erweitert. Wondertouch veröffentlicht jeden Monat auf der Website eine neue Ergänzungsbibliothek, die das Programm auf Wunsch herunterlädt und selbstständig in das richtige Verzeichnis sortiert. So stehen Monat für Monat neue Effekte zur Verfügung, die man auf der Bühne platzieren kann und natürlich auch als Anregung für eigene Emitterkreationen dienen sollen.

Inzwischen hat Wondertouch auch eine Kollektion von professionellen Emittern im Shop, die neue, wesentliche aufwändigere Effekte zulassen. Auch diese Bibliotheken werden im Update-Check angezeigt sodass man immer auf dem Laufenden ist wenn neue Ergänzungen erhältlich sind. Auch das Update des Programmes selbst kann hiermit durchgeführt werden.

Unterhalb der Bühne befindet sich eine Zeitleiste, in der man der man den zeitlichen Ablauf der Emitter einstellen kann. Mithilfe von Linien im Zeitstrahl lassen sich so die Parameter für Grösse, Intensität oder anderen Faktoren bestimmter Emitter manipulieren. Verändert man zum Beispiel die Grösse eines Emitters über die Länge der Animation kann man eine scheinbare dreidimensionale Bewegung simulieren. Durch geschicktes Setzen von Keyframes kann man „Flackereffekte“ erzielen oder Emitter ausblenden. Quasi jeder Parameter ist über die Zeitleiste mithilfe von Keyframes animierbar.

Am linken Bildrand befindet sich die Liste der eingesetzten Emitter. Klappt man die Baumstruktur eines Emitters aus, erhält man Zugriff auf alle Elemente, die das Aussehen des Effektes bestimmen. Hier lassen sich nun die Parameter wahlweise über ein separates Fenster oder die zugehörige Linie in der Zeitleiste des Effektes einstellen. Natürlich kann man mehrere Emitter auf der Bühne platzieren, die entweder nacheinander oder gleichzeitig ablaufen, je nachdem, an welcher Stelle der Zeitleiste man den Emitter auf die Bühne gezogen hat. Über ein kleines Fenster am linken Bildrand bestimmt man ausserdem, ob die Emitter auf derselben Ebene arbeiten oder ob sie in verschiedenen Layern angeordnet werden sollen.

Dies hat den Vorteil, dass eine Ebene die nächste maskieren kann. Man stelle sich als Emitter Firmenlogos oder Wörter vor, durch die ein Flimmereffekt hindurchscheinen soll. Damit sind hervorragende Titeleffekte möglich. Je nach Einstellung der Maske können die Effekte innerhalb der Ebene oder ausserhalb wirken. Stellen Sie sich den Transportereffekt aus „Raumschiff Enterprise“ vor, bei dem die Körperform der Schauspieler vom Transportereffekt überlagert wird. Andersherum könnte man damit auch Objekte oder Menschen scheinbar zum brennen bringen. All diese Effekte sind durch die geschickte Verwendungen von Masken und den richtigen Einstellungen der Emitter möglich.

Die Zahl der mitgelieferten, beziehungsweise downloadbaren Emitter is beeindruckend. Von Feuerwerken über Rauchbomben bis hin zu Titeleffekten wird vieles mitgeliefert. Sogar Superemitter sind möglich. Das sind Emitter, die ihrerseits wieder neue Emitter produzieren. Eine Explosion, bei der die einzelnen Feuerzungen wieder neue Explosionen erzeugen, ermöglichen wirklich gigantische visuelle Effekte.

Normalerweise beginnt das Leben eines Emitters als ein zentraler Punkt. Doch es gibt auch sogenannte Flächenemitter. Ein solcher Emitter erzeugt innerhalb eines Rahmens, dessen Grösse man auf der Bühne selbst bestimmen kann, eine grosse Anzahl von Objekten. Besonders für bewegte Hintergründe für Titel sind solche Partikel sehr gut geeignet.

Doch nicht immer muss ein Emitter nur einen reinen Farbeffekt produzieren. Es ist es zum Beispiel möglich mithilfe eines Flächenemitters ein Hintergrundbild zu filtern. So lassen sich Wassereffekte erzielen, oder Hitzeflimmern, oder aber auch nur grafische Effekte realisieren.

Was das Arbeiten mit „Particleillusion“ so angenehm macht ist die Tatsache, dass alle Effekte in Echtzeit zur Verfügung stehen. Man besitzt einerseits das Vorschaufenster, in dem man mit dem aktuell ausgewählten Emitter herumfahren kann um die Eigenschaften zu erkunden. Andererseits braucht man einen Emitter nur auf der Bühne zu platzieren und den Abspielknopf zu drücken und schon sieht man die spätere Animation in Echtzeit und kann sämtliche Anpassungen vornehmen ohne langwierige Vorberechnungen durchführen zu müssen. Dies wäre nötig würde man ein echtes 3D-Programm wie Maya, Cinema4D oder Ähnliches für Partikelanimation einsetzen.

Natürlich ist „Particleillusion“ nur ein zweidimensionales Programm. Man kann nicht um die Partikel „herumfahren“. 3D-Effekte sind daher nur bedingt möglich. Doch oftmals benötigt man auch keine aufwändige 3D-Animation für bestimmte Effekte.

Es ist beeindruckend wieviel man durch die Kombination von einfachen zweidimensionalen Grafiken bewerkstelligen kann. Jeder Emitter lässt sich durch Keyframes animieren. Meistens ziehen die Emitter dann einen Schweif hinter sich her sodass man so leicht Fluggeschosse und Meteore simulieren kann. Auch Wasserstrahlen lassen sich so realisieren. Wenn das Wasser im Bild auf ein Hindernis stossen soll kann man auch sogenannte „Blocker“ auf die Bühne ziehen, die dann die Abstrahlrichtung der Emitter ändern. Auf ähnliche Weise sind Windeffekte zu erzielen. Die Bewegungspfade für die Emitter lassen sich auch durch eine externe Datei steuern. So gibt es beispielsweise ein kostenloses Plugin für Cinema4D (und andere Programme) auf der Website von Wondertouch, das die Position von Lichtquellen auswertet und in eine Bewegungsspur für „Particleillusion“ umwandelt. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel brennende, sich bewegende Raumschiffe simulieren bei denen sich der Partikelemitter mitbewegt. Ein Beispiel dazu finden Sie in unserem Lernkurs von Pixelraster.

Mit „Particleillusion“ hat die Firma Wondertouch ein wirklich praktisches Programm entwickelt, das auch überall im Fernsehen eingesetzt wird. Ob die Rakete von „Jimmy Neutron“ einen Rauchschweif hinter sich herziehen soll oder ob der Zauberstab einer Fee Funken sprühen soll. Überall dort, wo Bilder mit Partikeleffekten überlagert werden sollen, kommt „Particleillusion“ zum Einsatz. TV-Serien wie „The Sarah Connor Chronicles“, „Startrek – Enterprise“, „24“, „Smallville“, „Navy CIS“ nutzen die Software. Oft wird sie zum Beispiel eingesetzt um taktische Displays auf Computermonitoren zu simulieren. In Actionfilmen wie „Final Destination“,  „Sin City“ etc. kommen Partikeleffekte zum Einsatz wenn man Schüsse und Explosionen aufwerten will.

Die Software ist im Webshop von www.wondertouch.com in zwei Ausführungen erhältlich: Eine abgespeckte Version „Particleillusion SE“ für $99 sowie die normale Version für $399.

Ausserdem gibt es in unseren eigenen Shop www.pixelraster.de einen deutschsprachigen Videolehrgang zu „Particleillusion“ zu kaufen.

Hier ein Demovideo, das wir überwiegend mit „Particleillusion“ realisiert haben:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=wOHfF4HUQPA[/youtube]

Welchen Vue Content kaufen?

Bei der Auslieferung von VUE7 bekommt man eine umfangreiche Grundausstattung von Atmosphären, Objekten und Pflanzen mitgeliefert, den sogenannten „Content“ (Inhalt). Damit kann man bereits sehr viele Projekte realisieren. Trotzdem wünscht man sich irgendwann weitere Pflanzen oder Objekte. Um dieses Bedürfnis zu befriedigen hat e-onsoftware den Shop Cornucopia3d ins Leben gerufen. Hier kann man aus zahlreichen Rubriken die passenden Ergänzungen für das geplante Projekt erwerben.

Mehr noch – in den verschiedenen Objektbrowsern von Vue werden direkt alle im Store erhältlichen Produkte angezeigt. Ist man dort registriert, und hat dort ein Guthaben aufgeladen, kann direkt aus VUE heraus der Content gekauft und installiert werden. Bequemer geht es kaum noch. Doch welcher Content ist sinnvoll oder empfehlenswert?

Natürlich kann man einfach im Shop stöbern und einzelne Objekte kaufen – doch es gibt auch sinnvolle Pakete, die man sich für VUE zulegen sollte, auch wenn gerade kein konkretes Projekt ansteht.

Empfehlenswert ist es sich Pflanzen zu kaufen, die verschiedene Jahreszeiten oder Themen repräsentieren. Einige Designer haben sich darauf spezialisiert bestimmte Pflanzenpakete und Ökosystem anzubieten, die einen besonders realistischen Eindruck erwecken. Hier eine kleine Übersicht über die interessantesten Designershops bei Cornucopia3D.com:

LINDA DAIREAUX

Zu den meistverkauften Paketen dieser Designerin gehören „Incredibly Lush Grassy Places“ mit 44 Vegetations-Dateien, die allesamt Graspflanzen darstellen. Egal, ob man normales Gras, oder ein Kleefeld realisieren will – die Pflanzen besitzen photorealistische Texturen und werten jedes Ökosystem vor der Kamera auf. Man kann verschiedene Pflanzen mischen um eine wilde Wiese darzustellen, oder man nutzt nur eine Pflanzenart um eine Monokultur anzulegen. Beim Gras kann man sich zwischen normal gewachsenen Pflanzen und geschnittenen Rasen entscheiden.

Ein weiteres empfehlenswertes Paket von Linda ist „Incedibly Lush Underbrush“. Hier haben wir es mit dem Unterholz zu tun, das aus Farnen, Klee, aber auch jungen Baumsprösslingen besteht. Eine gute Ergänzung um natürliche Begrenzungen an Rasen- oder Baumflächen zu schaffen. Es gibt noch weitere empfehlenswerte Pakete, so zum Beispiel ein Paket namens „Incredible Lush Tropical Paradise“, in dem vor Allem Palmen und Farne aus tropischen Regionen zu finden sind. Meistens beinhalten die Pakete auch noch Atmosphären-Setups damit man auch die für die Region typischen Lichtsituationen simulieren kann.

MARTIN FROST

Ein besonders fleissiger Designer von Pflanzen und den dazugehörigen Ökosystemen ist Martin Frost. Er bietet verschiedene Collections an, die sehr beliebt sind. Sein Verkaufsschlager ist sein Efeu (Ivy). Diese niederen Pflanzen kann man besonders gut mit VUE’s Ecopainter auf Oberflächen anbringen. Da man in VUE7 inzwischen Pflanzen nicht nur senkrecht, sondern in jedem Winkel zur Oberfläche malen kann ist es ein leichtes nun auch Mauern oder alte Holzkarren mit Rankengewächsen zu bedecken. Auch die anderen Titel aus seiner Landscape-Collection können sich sehen lassen. Besonders schön sind die „Meadows, Roadside und Grassland“ Pflanzen mit denen man überzeugende Wildwiesen mit Butterblumen erzeugen kann. Für die Strassenränder stehen beispielsweise Büsche und Brennnesseln zur Verfügung.

TONY MESZARO

Als Letztes sei hier der Shop von Tony Meszaro erwähnt, der mit seiner „Realms Arts“-Serie ebenfalls hochwertige Bundles von Pflanzen und Ökosystemen anbietet. Hervorzuheben sind besonders die tollen Farmland Terrains, in denen man kultivierte Nutzpflanzen und entsprechende Ökosystem-Materialien vorfindet. So ist es endlich möglich Felder und Äcker der modernen Landwirtschaft überzeugend nachzustellen.Die Pakete werden mit einer englischsprachigen Anleitung als pdf-Datei ausgeliefert.

Tony Meszaro bietet darüber hinaus auch noch viele weitere passende Objekte wie Gebäude und Fahrzeuge an.

Welche dieser Bundles man nun kauft ist natürlich Geschmackssache. Doch gerade wenn man bestimmte Projekte realisieren will oder einfach nur Pflanzen für verschiedene Jahreszeiten braucht sollte man sich diese Pakete einmal genauer anschauen. Vielleicht ist ja auch etwas für Sie dabei.

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