Musik aus dem Baukasten - und mehr.

Wir haben bereits in den letzten Jahren über den "Magix Music Maker" berichtet. Inzwischen ist die neue Version 2016 erschienen, die einige interessante Funktionen ergänzt und nun auch ferngesteuert werden kann.

Mit dem MAGIX Music Maker 2016 machen Sie genau die Musik, die Sie schon immer hören wollten. Produzieren Sie Ihre eigenen Songs einfach per Drag & Drop – komplett ohne Vorkenntnisse. Aber dafür mit äußerst professionellem Sound und jeder Menge Spaß.

Quelle: http://www.magix.com/de/music-maker/detail/

Wie schon in den Vorversionen kann man aus einer umfangreichen Soundbibliothek kleine Clips wählen und diese in mehreren Spuren so arrangieren dass am Ende ein komplettes Lied herauskommt. Man kann sich mit den mitgelieferten Sounds begnügen. Richtig interessant wird es aber wenn man die Datenbank mit weiteren Soundpools von der Magix-Website erweitert - oder gar eigene Loops erzeugt. Mithilfe der Softwaresynthesizer lassen sich zusätzlich eigene Melodien erzeugen.

Was ist neu?

Die Software lässt sich nun über eine Android-App auch fernsteuern. Damit lassen sich, je nach Programmversion, Start-/Stoppvorgänge bedienen, aber auch Lautstärke und Vorlauf. Hat man sich die erweiterte Version von "Music Maker" gegönnt, dann kommen noch weitere Funktionen hinzu wie Filtereffekte, die man per Gleiten mit dem Finger über das Handydisplay interaktiv beeinflussen kann. Für Live-Einsätze eine tolle Ergänzung.

Bei den Softwaresynthesizern ist nun der "Cinematic Synth" dabei, der eine große Vielfalt an Sounds erzeugen kann. Ebenso mit an Bord ist nun ein digitales Akkordeon. Mithilfe dieses Plugins lassen sich glaubhafte Alpenrock-Sounds mit verschiedenen Akkordeon-Versionen erstellen. Wer also immer schon mal ein Playback im Stile von Andreas Gabalier erstellen wollte, der liegt hier richtig.

 

Fernbedienbar über Mobiltelefon

Softwaresynthesizer mit cineastischen Möglichkeiten

Realistisch klingende Akkordeone

Persönliches Urteil

Was einst mal als eine Art "Lego-Baukasten" für Musikschnipsel begann hat sich inzwischen zu einer ernst zu nehmenden Software entwickelt. Es macht nicht nur höllischen Spaß aus den mitgelieferten Soundclips eigene Hits zu basteln sondern auch mithilfe der virtuellen Synthesizer eigene Melodien und Begleitsequenzen zu entwickeln. Dabei sollte man tatsächlich die größeren Varianten des Programmes bevorzugen. In der Basis-Variante von Music Maker erhält man zwar bereits eine umfassende Soundbibliothek, aber in der Premium-Version sind da wesentlich mehr Loops verfügbar.

Plant man den Music Maker im Umfeld einer Live-Performance einzusetzen, kommt man um die LIVE-Variante nicht herum. Es ist schon faszinierend wenn man mithilfe eines Handys, bzw. vorzugsweise eines Android-Tablets Soundclips und Filtereinstellungen fernsteuern kann. Dadurch kann man mit den Gästen gewissermaßen mittanzen und muss sich nicht auf eine Laptop-Tastatur konzentrieren. Die App für den Music Maker, die es im Google-Store gibt, funktioniert natürlich auch für die Premium-Version. In der Basisversion des Music Maker sind indes nur einfache Funktionen verfügbar.

Die zum Programm gehörenden Soundloops sind diesmal besonders Dance-lastig und gerade Freunde der 80-Jahre-Popmusik können sich hier so einige Dancefloor-Tracks zusammenstellen. Wem die Vocalsounds nicht ausreichen, der kann natürlich weitere Sounds bei "Catooh" erwerben oder nimmt über Mikrofon eine eigene Sänger/innen auf. Dank des integrierten Midi-Editors lassen sich auch angesagte Bassloops oder Melodien selbst komponieren und dem Arrangement hinzufügen.

Nach wie vor ist "Magix Music Maker" eine absolute Empfehlung für all diejenigen, die sich nicht um jedes Detail selbst kümmern wollen. Wer das will greift dann eher zum "Music Studio 2016" bzw. "Music Studio Samplitude 2016", in denen die Audiobearbeitungsfunktionen im Vordergrund stehen. Übrigens gibt es von "Music Maker" auch spezielle Sondereditionen, in denen sich die mitgelieferten Soundpools auf eine Musikrichtung beschränken: "Techno", "Rock", "Hip Hop" und "Movie Score". Die Programme kosten dann nur 29,99 Euro, haben aber auch einen beschränkten Funktionsumfang.

Magix Music Maker 2016 - Basisversion

Magix Music Maker 2016 - LIVE

Magix Music Maker 2016 - PREMIUM

Magix Music Maker 2016

Die wichtigsten Basisfunktionen, um ohne Vorkenntnisse eigene Musik zu machen.
59,99
  • 2.000 Sounds & Loops
  • Kostenlose  Zusatzapp für Effekte und Transportkonsole
  • 6 Soundpools
  • 11 virtuelle Instrumente
  • 99 Spuren
  • Grundlegende Audioeffekte
Zur Magix Website

Magix Music Maker 2016 LIVE

Eigene Songs produzieren oder mit dem neuen Live-Pad-Modus performen.
99,99
  • Exklusiv: Der Live-Pad-Modus mit 30 Live Sets
  • 2.000 Sounds & Loops
  • Kostenlose Zusatzapp für Effekte, Transportkonsole und Live Pads
  • 6 Soundpools
  • 15 virtuelle Instrumente
  • Unbegrenzte Spuren
  • Professionelle Effekte & Mastering-Plug-ins
Zur Magix Website

Music Maker 2016 Premium

Mehr Sounds. Mehr Effekte. Mehr Instrumente. Und unbegrenzte Möglichkeiten.
99,99
  • 6.500 Sounds & Loops
  • Kostenlose Zusatzapp für Effekte und Transportkonsole
  • 10 Soundpools
  • 17 virtuelle Instrumente
  • Exklusiv: Soundtrack Percussion und Concert Guitar
  • Unbegrenzte Spuren
  • Professionelle Effekte & Mastering-Plug-ins
Zur Magix Website

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