Seit kurzem bietet Smith Micro für Poser 9 und Poser 2012 das Service Release 2 an. Registrierte Anwender können diese Updates von der Website herunterladen.

Doch neben reinen Fehlerkorrekturen hat das Release ein verstecktes, neues Feature, das man nicht übersehen sollte.

Das Service Release beinhaltet kleinere Verbesserungen von Programmfehlern und verbessert die Performance und Stabilität beider Programmversionen. Im Faceroom und Clothroom gibt es einige Verbesserungen. Ebenso beim Preview und Final-Rendering. Die Änderungen, auch bei der Animation, beim Rigging und bei PoserPython wird man im täglichen Umgang mit der Software vielleicht nicht gleich bemerken, insgesamt ist die Software aber tatsächlich in manchen Dingen flüssiger geworden.

Ein kleines Detail ist beispielsweise die Tatsache, dass die Seriennummer nicht mehr im Startscreen eingeblendet wird, sondern nur noch unter „Personalize“ sichtbar ist. Von hier aus kann die Seriennummer auch einfacher für Updates per Copy-Paste in der Support-Website eingetragen werden.

Während diese Details meistens eher den Programmfluss verbessern, so gibt es jedoch ein Feature, das das Programm direkt aufwertet. Die Integration von externen Webshops in die Library-Suche. Normalerweise kann man im Libraryfenster über den „Search“-Reiter nur den installierten Content auf der Festplatte durchsuchen. Mit dem neuen Service-Release lassen sich die Suchbegriffe nun auch direkt an die Webshops von „Content-Paradise“ und „Renderosity“ übergeben. Als Ergebnis liefert die Suche die gefundenen Artikel mit Vorschaubildern und dem aktuellen Marktpreis. Klickt man nun auf den Artikel, öffnet sich der Poser „Content-Room“.

Hier wurde bisher nur der Webshop von „Content-Paradise“ angezeigt. Nun lässt sich hier also auch der Renderosity-Shop aufrufen und man kann hier die entsprechenden Katalogseiten mit großen Bildern sehen. Wenn man bei Renderosity registriert ist, kann man sich hier einloggen und die entsprechenden Artikel direkt einkaufen. Ist die Zahlung abgeschlossen werden die Daten, wie schon bei „Content-Paradise“, heruntergeladen und auch gleich installiert.

So läßt sich die eigene Bibliothek im Nu mit weiteren Artikeln erweitern. Vorausgesetzt man hat genug Geld im Sparstrumpf um sich die gefundenen Artikel auch leisten zu können.

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