Nächstes Jahr kommt der neue Starwars-Film in die Kinos. Wir konnten vorab testen, ob die Tiefighter des alten Imperiums alltagstauglich sind. Unser Tester erkundet damit Neuland - oder besser gesagt: dringt in Galaxien vor, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.....Es ist fast dreißig Jahre her dass das Imperium gefallen ist. Neben den Ruinen der unschönen Vergangenheit wurden auch die Dienstfahrzeuge und Flugmaschinen des Imperiums eingelagert. Ein Altwarenhändler kam nun auf die Idee die alten Tiefighter des Imperiums aufzumotzen oder aufwändig zu restaurieren. Unser Tester hatte Gelegenheit einen restaurierten Tiefighter zu testen. Sein Testobjekt war dann auch gleich der Maschinentyp, der von keinem geringeren als Darth Vader selbst geflogen wurde.

Ausstattung

TieFighterDas  Design dieses Twin Ion Engine (T.I.E.)-Fighters weicht von dem Standardmodell der früheren Flotte ab. Die Solarpanels sind geknickt, weswegen der Einstieg nicht so hoch ist wie bei den Standardmodellen. Damit ist es auch möglich Capeträgern ohne fremde Hilfe ins Cockpit zu gelangen. Der Innenraum ist einfach, aber zweckmäßig. Er bietet Platz für eine einzelne Person und verfügt über zahlreiche Instrumente, die nicht nur zum Fliegen, sondern auch zum anvisieren und abschießen von Zielen geeignet ist. Wie allerdings ein Pilot mit großem Helm in dem schmahlen Cockpit Platz haben soll bleibt ein Rätsel. Der Tester ist sicherlich kein Schwergewicht, hatte aber trotzdem Probleme sich in seinem Pilotensitz zu bewegen.

Auf Armlänge befinden sich alle Bedienelemente für die Maschinen, Lebenserhaltungssysteme und Bewaffnung. In der Steuerkonsole sind mehrere Feuerknöpfe eingelassen, die allerdings bei der Restaurierung unbrauchbar gemacht wurden. Auch sind die Laserkanonen und Railguns durch Attrappen ersetzt worden.

Flugverhalten

Das Flugverhalten des Tie-Fighters ist wirklich sagenhaft. Er ist schnell und wendig, wenngleich die Sicht durch die relativ kleine Frontscheibe stark eingeschränkt ist. Die, in die Dachluke eingelassenen, Fenster sind für einen Helmträger nutzlos und dienen wohl nur dazu dem Servicepersonal einen Einblick ins Cockpit während der Startphase zu gewähren. Wegen der eingeschränkten Sicht musste bei der Restaurierung eine Einparkhilfe installiert werden, da davon ausgegangen werden muss, dass man als Privatanwender wohl nicht auf ein ausgebildetes Bodenpersonal zurückgreifen kann, wie es beispielsweise im Todesstern der Fall war.

Komfort

Tiefighter02Negativ fällt allerdings das durchweg minderwertige Material auf, das zum Bau der Hülle verwendet wurde. Bei unserem Test konnte man mit dem Finger von außen Dellen in die Außenwand drücken. Vermutlich wurde zum Bau der dehnbare, aber auch brüchige Stahl aus den Minen der Kesselwerke benutzt. Ein einzelner Treffer durch einen Laser, ein Bruchteil eines Meteors würde ein Loch in die Hülle schlagen und das Raumschiff zur Explosion bringen. Daher ist es unabdingbar, dass man beim Fliegen des Tiefighters einen Raumanzug mit eigener Sauerstoffversorgung trägt. Ob der Pilot jedoch eine Explosion überhaupt überleben kann wenn die Außenwand aufreißt oder sogar das Treibstoffgemisch explodiert sei dahingestellt.

Fazit:

Der wendige Jäger wurde für Fans liebevoll restauriert. Das überlichtschnelle Triebwerk wurde gegen ein konventionelles ausgetauscht. Trotzdem erweist sich das alte Modell als erstaunlich wenig und schnell. Lediglich in der Verarbeitung der Außenhülle wurde nicht genug Arbeit investiert sodass man das Raumschiff nur noch für Ausflüge nutzen kann, nicht aber für den ernsthaften Kampfeinsatz. Dagegen sprechen auch die deaktivierten Waffen. Mit einem etwas zweckmäßigeren Cockpit könnte man möglichweise noch eine zweite Person mitnehmen. So ist das Vergnügen nur Einzelpiloten vorenthalten. Es bleibt jedoch abzuwarten wie sich der Tie-Fighter bei der Rallye Tattooine-Yavin verhält denn als Sportgerät kann er zweifellos auch den X-Wing Jägern der früheren Rebellenarmee paroli bieten.

Allerdings sind die knapp 120.000 Kredite für ein restauriertes Fahrzeug doch etwas mehr für Liebhaber oder Sportinteressierte. Wer jedoch einmal mit einem solchen Fighter fliegen möchte kann dies bei einem der Bootsverleiher im Cougar-Sektor tun.

Tie Fighter Gesamtwertung
7
Benutzeroberfläche
8
Leistungsumfang
2
Kosten
Gesamtwertung 5.7
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